Amazon Echo im Test – Was hat Sprachassistentin Alexa zu bieten?

Amazon Echo im Test – Was hat Sprachassistentin Alexa zu bieten?
8.9 Testergebnis
  • Toller Sprachassistent mit Internetradio
  • Ausgezeichneter WLAN-Empfang
  • Sehr einfache Bedienung, völlig ohne Fernbedienung
  • Amazon Music für nur 3,99 Euro monatlich
  • Mit amazon Music Auswahl aus über 40 Mio. Titeln
  • Gute Klangeigenschaften
  • Schickes und kompaktes Design
  • Bluetooth Streaming

Lange mussten Technikfans sich gedulden. Nun ist das Amazon Echo endlich auch in Deutschland erhältlich. Äußerst positiv waren die Nutzer Rezensionen aus den USA. Dort ist das Gerät bereits seit Juni 2015 erhältlich. Seit Ende 2016 gibt es Alexa endlich auch in Deutschland zu kaufen. Amazon hat hierzu im Vorfeld einige Testpersonen eingeladen um den Sprachassistenten noch vor dem deutschen Marktstart zu testen. Nachdem auch hierzulande die Rezensionen durchweg positiv waren, haben wir uns dazu entschlossen das Amazon Echo auf Herz und Nieren zu testen. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, was Sprachassistentin Alexa auf dem Kasten hat.

Amazon-Echo-Test

 

Bestellung & Lieferung

Das Amazon Echo wurde von uns direkt bei Amazon bestellt. Der Kundenservice von Amazon ist ist bekannt für den hervorragenden Support, und dank des 30-tägigen Rückgaberechts, kann das Gerät bei Nichtgefallen kostenlos zurückgesandt werden. Der Bestellprozess ist Amazon typisch sehr einfach gehalten. Einloggen, das Gerät in den Einkaufswagen legen, zur Kasse gehen und die Bestellung bestätigen. Bestellt wurde das Amazon Echo an einem Sonntag, nach Mitternacht. Die Lieferung erfolgte sehr schnell. 2 Tage später, am Dienstag, klingelte bereits der Postbote lächelnd mit dem Paket in der Hand.

Amazon Prime Mitgliedschaft

Wenn Sie noch kein Amazon Prime Mitglied sind, wird Ihnen im Bestellprozess die Mitgliedschaft vorgeschlagen. Mit dem Amazon Echo macht die Mitgliedschaft durchaus Sinn. Denn, mit der integrierten Prime Music Flatrate, können Sie über 2 Millionen Musiktitel und tausende Alben jederzeit per Amazon Echo, am PC, Smartphone, Tablet oder Smart TV abspielen. Ganz ohne Werbeunterbrechungen. Playlists können auf dem Smartphone oder Tablet offline gespeichert und ohne Internetzugang jederzeit abgespielt werden. Das persönlichen Prime Radio bietet ein interessantes Feature, mit dem Songs, die einem nicht zusagen, jederzeit übersprungen werden können. Mit einem Klick auf „Gefällt mir nicht“, wird der laufende Song nie wieder abgespielt. Sagt einem der aktuell laufende Song zu, reicht ein „Gefällt mir“, und es werden künftig ähnliche Songs abgespielt.

Weitere Highlights der Amazon Prime Mitgliedschaft sind:

  • Kostenloser Premiumversand: Auch Bestellungen unter 29,- Euro werden kostenlos und blitzschnell versandt. Meist treffen die bestellten Artikel (in Großstädten) noch am selben Tag ein. Spätestens jedoch am nächsten Morgen.
  • Prime Video: Mit Prime Video können Sie unbegrenzt viele Serien, Filme und Dokumentationen anschauen. Die Auswahl ist riesengroß und wächst stetig. Mit dabei sind auch exklusive Serien wie „The Man in the High Castle“, „Mad Dogs“, „Bosch“ und viele mehr.
  • Prime Photos: Mit Prime Photos können Sie unbegrenzt viele Fotos auf dem Amazon Online-Speicher hinterlegen und jederzeit per Smartphone, Tablet, am PC, am Fire-TV und anderen Geräten abrufen. Im Online-Speicher können auch Dateien wie MP3s, PDFs und Dokumente abgelegt und mit anderen Geräten abgerufen und bearbeitet werden.
  • Twitch Prime: Für Gamer interessant ist Twitch Prime. Hier können Online Matches live und werbefrei angesehen werden.
  • Premiumzugang zu Angeboten: Prime Mitglieder erhalten früheren Zugang (30 Minuten) zu Amazon-Blitzangeboten. Viele Top Blitzangebote sind meist sehr schnell vergriffen. Prime Mitglieder kaufen den nicht-Prime Mitgliedern vieles vor der Nase weg.

Amazon Music Unlimited und das Echo – ein Traumduo

Wem die 2 Millionen Musiktitel der Amazon Prime Mitgliedschaft nicht ausreichen, der kann sich zum Amazon Echo das Music Unlimited Abo günstig hinzu buchen (Jetzt 30 Tage kostenlos testen!). Im Unlimited Abo, wächst die Anzahl der Musiktitel von 2 Millionen, auf satte 40 Millionen. Nicht Prime Mitglieder bezahlen für das Abo monatlich 9,99 Euro. Für Prime Mitglieder verlangt Amazon 7,99 Euro. Besitzer eines Amazon Echo oder Dot, bekommen das Music Unlimited Angebot für nur 3,99 Euro monatlich. Das günstige Echo Abo ist allerdings immer nur auf ein Gerät gleichzeitig begrenzt. Hören sie Musik über das Echo, so ist die gleichzeitige Wiedergabe auf dem Smartphone nicht möglich.

Die Musikbibliothek umfasst Unmengen an Songs, die unbegrenzt oft abgespielt werden können. Hier sind alle Genres von Klassik, 90ern, Rock und Pop und topaktuelle Songs vertreten. Damit macht Amazon dem Musik Streaming Dienst Spotify starke Konkurrenz. Inbegriffen sind auch zahlreiche exklusive Radiosender. Ab dem Sommer 2017 werden zudem Bundesliga Spiele live per Radiostream übertragen.

Das Duo ist im zusammenspiel unschlagbar und fast ein Muss. Der günstige Preis, in Kombination mit der unglaublich hohen Anzahl an Musiktiteln, lässt keine Wünsche offen. Fällt Ihnen völlig spontan ein Song ein den Sie gerne hören möchten, so ist dieser mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in der Unlimited Mudikbibliothek vorhanden. Wird Ihr Song nicht gefunden, so sollten Sie es mehrfach versuchen. Hin und wieder kann es vorkommen, das Alexa Sie nicht richtig versteht. Für ein Music Unlimited Abo ist keine Prime Mitgliedschaft notwendig.

 

Unboxing, Verpackung & Lieferumfang

Das Unboxing ist schnell erledigt. Dank den einfachen und umweltschonenden Verpackungsmaterialen, ist das Echo sofort ausgepackt. Das Unboxing haben wir in diesem kurzen Video festgehalten.

Paketdienste sind bekannt für ihren rauen Umgang mit Warensendungen. Die Verpackung des Echo ist jedoch durchaus solide und durchdacht. So kommt der Sprachassistent sicher und unbeschadet bei uns an. Im Lieferumfang ist nur das Nötigste enthalten. Das Netzteil ist hochwertig verarbeitet und besitzt ein schickes Design. Die Vorderseite ist in mattem Schwarz gehalten. Die Seiten in glänzendem Klavierlack. Sie dienen auch ideal als Staubmagneten. Das Kabel ist gut abgeschirmt und bietet eine ausreichend hohe Länge von 1,80 Meter. Die faltbare und knapp bemessene Bedienungsanleitung lässt bereits erahnen, wie einfach und schnell das Einrichten des Amazon Echo von der Hand geht. Neben dem Infoblatt, welches uns über die Garantieleistungen aufklärt, liegt dem Paket noch ein Kärtchen bei, das uns mögliche Beispielfragen an Alexa auflistet.

Amazon-Echo-Lieferumfang

 

Amazon Echo Verarbeitung

Das Amazon Echo wiegt mehr, als es Fotos erahnen lassen. Ein knappes Kilo. Das sieht man dem zylinderförmigen Sprachassistenten auf den ersten Blick gar nicht an. Das verbaute Zwei- Wege Bassreflexsystem, dürfte einen großen Teil zum Gewicht des Gerätes beitragen. Bei der Entwicklung hat Amazon darauf geachtet, das der Schwerpunkt auf der Unterseite des Gerätes liegt. Hierdurch wird ein versehentliches Umstoßen bei leichtem Kontakt vermieden. Ob das Echo einen schweren Sturz auf eine harte Oberfläche übersteht, haben wir nicht getestet. Wer es nicht darauf kommen lassen möchte, kann einen passenden Lautsprecher Standfuß bestellen. Dieser hält den Echo sicher an Ort und Stelle.

Die Höhe des digitalen Sprachassistenten beträgt 23,5 Zentimeter. Im Durchmesser zeigt uns die digitale Schieblehre 8,35 Zentimeter an. Damit ist das Amazon Echo nicht ganz unauffällig klein, integriert sich mit seiner edlen Optik jedoch gut in den Raum. 

Amazon EchoGlücklicherweise gehört der Klavierlack Trend der Vergangenheit an. Das Amazon Echo ist entweder in schickem schwarz- oder edlem weiß erhältlich. Beide Ausführungen sind in matter Farbe beschichtet. Wir haben uns für die dunkle Ausführung entschieden, da im Büro der Großteil unserer Möbel und Geräte schwarz sind. Das matte Finish gefällt uns sehr gut. Das Außenmaterial besteht aus hochwertigem Plastik, was dem Echo auf den ersten Blick nicht anzusehen ist. Wir dachten zuerst an Aluminium. Leider sind Abdrücke durch fettige Finger auf der Oberfläche nicht zu vermeiden. Da das Amazon Echo hauptsächlich per Stimmeingabe gesteuert wird, stellt dies allerdings kein Problem dar. Mit einem weichen Tuch lassen sich Fingerabdrücke rückstandsfrei entfernen. Die Verarbeitung ist durchweg hochwertig. Die Spaltmaße wirken rundum gleichmäßig. Scharfe Kanten sind keine vorhanden.

Auf der Oberseite des Echo, befinden sich zwei Bedienknöpfe. Der gute Druckpunkt und das klare *Klick* bei Betätigung, überzeugen uns. Durch Druck auf den Knopf mit dem durchgestrichenen Mikrofon, wird entsprechend das Mikrofon deaktiviert. So reagiert Alexa nicht mehr auf unsere Stimmeingaben. Folglich haben wir für kurze Zeit das Gefühl, nicht mehr permanent abgehört zu werden. Ob das Mikrofon bei Aktivierung tatsächlich vollständig abgeschaltet wird, weiß wohl nur Amazon selbst. Ist das Mikro deaktiviert, leuchten LED-Ring und Knopf in einem kräftigen Rotton. Mit dem zweiten Knopf, lässt sich der Sprachassistent manuell aktivieren und per direktem Sprachbefehl steuern.

Unter der gelochten Oberfläche der Oberseite, befinden sich sechs Mikrofone, welche über Richtstrahltechnologie und Geräuschunterdrückung verfügen. Das Siebte sitzt genau in der Mitte. Dadurch hört das Amazon Echo auch Sprachbefehle in lauter Umgebung und Musikwiedergabe. Rund um die Oberseite herum, befindet sich ein stylischer und leichtgängig drehbarer Ring zur manuellen Regelung der Lautstärke. Das Drehgefühl ist angenehm und erinnert uns an hochwertige Hi-Fi Anlagen. Dadurch lässt sich die Lautstärke der Musik fein dosieren. Übrigens kann die Lautstärke auch in 10 Schritten per Sprachbefehl geregelt werden. Hierfür reicht ein einfaches „Alexa, Lautstärke 3“. Ab der unteren Hälfte ist die Oberfläche rundum gelocht. Hier sitzen die beiden Zwei- Wege Lautsprecher, und füllen den Raum mit einem 360° Raumklang. „Mittig“ auf der unteren Vorderseite, befindet sich das dezent in grauem matt gehaltene Amazon Logo.

Die Unterseite des Amazon Echo besteht aus einem rutschfesten Material, welches das umherrutschen auf glatten Oberflächen verhindert. Auch empfindliche Möbel werden so nicht zerkratzt. Das Gummi ist ein wahrer Staubmagnet, doch mit einem Wisch schnell gereinigt. Der Reset Button auf der Unterseite, setzt das Amazon Echo auf die Werkseinstellungen zurück. Dadurch werden alle auf dem Gerät gespeicherten Einstellungen gelöscht. Ideal bei einem Weiterverkauf, dem Rückversand oder Verleih an Freunde und Familie. Zudem dient der Reset Button als Rettungsring, wenn der Sprachassistent nicht mehr reagiert. Entsprechend muss bei einem Reset, die Amazon Anmeldung durchgeführt, und alle Einstellungen erneut eingegeben werden. Durch die kleine Aussparung auf der Unterseite, wird das Kabel für das Netzteil durchgeleitet. Weiter ist dort Seriennummer des Echo abgebildet. Hier gibt es das Echo vollständig in alle Einzelteile zerlegt zu bewundern.

  • Amazon-Echo-Oberseite
  • Echo-Mikrofon-aus
  • Echo-Netzteil
  • Echo-Unterseite-Gummi

 

Erste Inbetriebnahme & Einrichtung

Die erste Inbetriebnahme des Amazon Echo ist sehr simpel gehalten. Amazon hat sich hier sichtlich Apple als Vorbild genommen. Auspacken, Anschließen und loslegen. Keine komplizierten Installationsroutinen und kein Durchkämpfen durch lange Bedienungsanleitungen. Die User Experience ist entscheidend. Die Installation ist in 5 Schritten erledigt.

Das Amazon Echo einfach mit dem Netzteil verbinden und am Stromkreis anschließen. Bei der ersten Inbetriebnahme leuchtet die LED des Lichtrings blau. Dieser Vorgang dauert ungefähr eine Minute. Während dieser Zeit richtet sich Alexa ein. Anschließend wechselt die Farbe des Lichtrings in Orange und signalisiert uns, das wir nun mit der Installation beginnen können. Wir werden mit einem freundlichen „Hallo“ begrüßt. Alexa weist uns freundlich darauf hin, das wir der Installationsanleitung in der Alexa App folgen sollen.

Erste Inbetriebnahme Verbinden mit WLAN
Echo-Einrichtung-1 Echo-Einrichtung-2

Wenn nicht bereits geschehen, wird nun die Alexa App aus dem iOS oder Android Store aufs Smartphone oder Tablet geladen. Anschließend muss die App mit dem eigenen Amazon Konto verbunden werden. Nun bittet uns die App darum, das Smartphone oder Tablet, mit dem WLAN Signal des Amazon Echo zu verbinden. Hierfür gehen wir in die WLAN Einstellungen des Smartphones und warten bis uns „Amazon-0V1“ in der Netzwerkliste angezeigt wird. Nun wählen wir „verbinden“ und wechseln zurück zur App.

Echo-Einrichtung-3

 

Hier wählen wir unser Heimnetzwerk aus und geben unser WLAN Passwort ein. Nach der Eingabe kann es einige Minuten dauern, bis sich Alexa synchronisiert. Kurz darauf sind wir bereits mit dem Amazon Echo verbunden und können loslegen. Der blau leuchtende Lichtring signalisiert uns, das Alexa bereit für die Eingabe ist. Der ganze Installationsvorgang dauert keine 5 Minute und ist selbst für Techniklaien spielend einfach durchzuführen.

Alexa-Sprachassistent

Von nun an wird in der App jeder Sprachbefehl hinterlegt. Hier können wir Feedback abgeben und bestätigen, ob Alexa unsere Anfragen richtig erkannt hat. Durch unser Feedback, lernt das Amazon Echo ständig dazu und wird, laut Amazon, bei der Spracherkennung immer besser. Unsere Eingaben werden in der Cloud hinterlegt und permanent verbessert. Nach etwa einer Woche funktioniert die Kommunikation, gefühlt, besser als noch an Tag 1. Wer kein Smartphone oder Tablet besitzt, kann Alexa auch am PC oder Laptop über die Alexa Internetseite einrichten.

Alexa-Feedback

Eigene Messungen ergeben einen Stromverbrauch von 3 Watt. Bei lauter Musik steigt der Wert auf bis zu 5 Watt. Da das Echo keinen Standby betrieb besitzt und praktisch immer aktiv ist, geht der geringe Stromverbrauch absolut in Ordnung. Bei einem Jahresstromverbrauch von 27-30kWh, entspricht dies ca. 8,- Euro an Stromkosten für das gesamte Jahr.

 

Spracherkennung, Sprachausgabe & Bedienung

Die Spracherkennung des Amazon Echo funktioniert im Test erstaunlich gut. Man gewöhnt sich erschreckend schnell an die Bequemlichkeit, alles per Sprachassistent steuern zu können. Das lästige Suchen und Bedienen einer Fernbedienung entfällt vollständig. Im Halbschlaf können wir, mit einem simplen „Alexa, Stop!“, die klassische Entspannungsmusik ausschalten. Ein simples „Alexa, Sleep-Timer 30 Minuten“, lässt das Gerät wissen, das es die Musik nach vorgegebener Zeit ausschalten soll. Ein „Alexa, weck mich um sieben Uhr morgens“, stellt zuverlässig den Wecker. Auf der Couch liegend, kann, sofern Smart-Home vorhanden, das Licht ein- ausgeschaltet, gedimmt und die Heizung geregelt werden. 

Bisher wurden größtenteils alle Spracheingaben korrekt erkannt. Allerdings kennt Alexa im Auslieferungszustand nicht alle Antworten auf gestellte Fragen. Dies liegt besonders daran, dass sich Amazon Bing als Suchmaschine ausgesucht hat. Entsprechend kann bei Abfragen nicht die Qualität eines Siri erwartet werden. Fairerweise muss gesagt werden, das Siri meist nur Suchergebnisse durch Google auf dem Display des Smartphone darstellt. Alexa hingegen muss Suchanfragen per Sprachausgabe beantworten. Dank Lernfunktion und App, kann Alexa jedoch trainiert werden. Das Amazon Echo lernt täglich hinzu und erweitert die eigene Datenbank. Dadurch wird die Kommunikation nach und nach immer besser. Mit Skills (dazu weiter unten mehr) lässt sich der Sprachassistent weiter aufrüsten. Die Ganze Entwicklung befindet sich noch in den Kinderschuhen, doch viele Skills deuten jetzt bereits an, was in Zukunft alles möglich sein wird.

Bei einem kurzen „Alexa“, signalisiert der blau leuchtende LED-Ring, dass das Gerät bereit ist für die Spracheingabe. Alexa erkennt unsere Sprachbefehle auch auf größere Distanzen von bis zu 20 Meter recht gut. Im Test funktionierte dies selbst hinter einer verschlossenen Türe. Auch bei Umgebungsgeräuschen und Musik, wird ein „Alexa“ sofort erkannt. Läuft laute Musik, so reduziert Alexa automatisch die Lautstärke, bis wir unseren Sprachbefehl eingegeben haben. Anfangs kommt es hin und wieder zu nicht korrekt erkannten Eingaben. Besonders bei englisch klingenden Begriffen, hat Alexa noch so seine Probleme. Wichtig ist eine klare und deutliche Aussprache. Ein „O-K“ wird in den meisten Fällen korrekt erkannt, während ein englisch klingendes „Ouukaaay“ zu Problemen führt. Auch mit unbekannten US Künstlernamen kommt es hin und wieder zu Problemen bei der Erkennung. Weiterhin kann Alexa auch bequem per App gesteuert werden. Musiktitel, Radiosender oder die letzten Streams können hier direkt per Smartphone abgerufen werden. Zudem können eigene Favoriten angelegt, die Lautstärke angepasst und der Verlauf eingesehen werden. Falsch verstandene Eingaben, können mittels App ebenfalls korrigiert werden.

 

Klang

Für die kompakte Größe, ist der Klang im Amazon Echo Test als sehr gut zu bezeichnen. Höhen werden auch bei hoher Lautstärke verzerrungsfrei wiedergegeben. Bässe lassen das Gehäuse nicht vibrieren. Es gibt keine Resonanzen. Für mittelgroße Zimmer mit 20-30 m², bietet das Amazon Echo einen sehr guten und raum füllenden Klang. Das 2-Wege Bassreflex System überzeugt uns. Je nachdem wo das Gerät aufgestellt wird, verändern sich auch die Klangeigenschaften. Mitten im Raum kommt der 360° Raumklang am besten zur Geltung. Nahe der Wand, werden Bässe verstärkt wiedergegeben. Ein Equalizer ist nicht vorhanden, ist aber auch nicht nötig. Hier haben Akustik Spezialisten hörbar lange getüftelt, um solch einen guten Klang, aus einem solch kompakten Gerät herauszukitzeln. Eine Party zu beschallen ist mit dem Amazon Echo sicherlich nicht möglich. Für solch einen Einsatz wurde das Gerät allerdings auch nicht konzipiert. Auf Wunsch kann das Echo mit Bluetooth Lautsprechern, Kopfhörern, einem Bluetooth Radio oder einem AV-Receiver gekoppelt werden. So ist auch eine Wiedergabe im Nebenzimmer möglich, sofern man das Gerät nicht jedes Mal umstellen möchte.

 

Amazon Echo für Internetradio und Musik Streaming

Da sich unsere Webseite rund um das Thema Internetradio dreht, soll im Amazon Echo Test, dieser Funktion besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das Echo kann durchaus als vollwertiges Internetradio zum Abspielen von Streams angesehen werden. Mittels TuneIn, können weit mehr als 100.000 Online Radiosender aus der ganzen Welt, kostenfrei empfangen werden. Einfach bei Tunein nach der gewünschten Musikrichtung suchen, und Alexa um das Abspielen des Radiosenders bitten. Nach dem Sprachbefehl „Alexa, spiele Hip Hop FM ab“, bestätigt uns Alexa den gewünschten Sender gefunden zu haben. Nach einer kurzen Werbeeinblendung durch Tunein, wird der Radiostream gestartet. Mit Sprachbefehlen wie „Alexa, bitte etwas leiser“ kann die Lautstärke geregelt werden. Positiv zu erwähnen ist, dass keine nervige Registrierung bei Tunein notwendig ist. Nach Einrichtung des Amazon Echo, kann es mit dem Internetradio Stream losgehen. Gelegentlich kann es zu Problemen beim Erkennen des gewünschten Radiosenders kommen. Ein „Alexa, spiele Minimalradio ab“, wurde im Test öfters mit einem „um einen Sender zu spielen, nenne den Namen des Senders oder die Frequenz“ abgespeist. Ein „Alexa, spiele Ibiza Live Radio“ wurde beim zweiten Versuch erkannt. Mit dem Befehl „Alexa, Musik aus“ kann der Stream gestoppt werden. Lieblingstitel können mit einem „Alexa, spiele den Titel erneut“ wiederholt werden.

Sender können per Alexa App als Favoriten gespeichert werden. Unter -> Aktuelle Wiedergabe -> Warteschlange – einfach den aktuell laufenden Sender aufklappen und auf „Favorite Station“ klicken. Zuletzt abgespielte Sender werden in der Alexa App unter „Verlauf“ gespeichert und sind jederzeit abrufbereit. Im Verlauf der App werden, unter „Aktuelle Wiedergabe“, Sender, Logo, Interpret und Titel angezeigt. Nach neuen Sendern sucht man am besten mit der Tunein Suchmaschine. Die Qualität der Streams hängt vom Sender ab. Im Durchschnitt liegt die Streamingqualität zwischen 128 und 196 kbps, was asureichend hoch für einen sauberen Klang ist.

 

Spotify und Amazon Music Unlimited

Wer ein Spotify oder Amazon Music Unlimited Abo besitzt, kann mit dem Echo auch direkt Musik auf das Gerät streamen. Mit unserem Music Unlimited Abo, funktionierte dies problemlos. Mit Sprachbefehlen wie „Alexa, spiele Jazzmusik“, werden zufällig ausgewählte Jazz Titel abgespielt. Gefällt uns der abgespielte Song nicht, teilen wir dies dem Gerät mit. Der Titel verschwindet aus der Wiedergabeliste und wird in Zukunft nicht mehr abgespielt. Spracheingaben können auch spezifischer erfolgen. Ein „Alexa, spiele Rihanna“ führt zur zufälligen Wiedergabe eines Titels des gewünschten Interpreten. Selbstverständlich sind auch direkte Eingaben wie „Alexa, spiele Michael Jackson – Thriller“ möglich. Da Alexa stetig dazulernt und den persönlichen Musikgeschmack analysiert, werden bei späteren Eingaben wie „Alexa, spiele Musik“, automatisch die eigenen Lieblingstitel abgespielt. Online sind zahlreiche vorgefertigte Playslists verfügbar. Aber auch eigene Playlists können zusammengestellt werden. Ein weiteres Highlight im Music Unlimited Abo, sind die zahlreichen Online Radiosender. Hier können sogar einzelne Titel im Stream übersprungen werden. Ab Sommer 2017 sind Live Streams zu den Bundesliga Spielen abrufbar. Die Möglichkeiten scheinen schier unbegrenzt.

 

Wlan Empfang

Der WLAN Empfang ist als sehr gut einzustufen. Wir hatten im 7-tägigen Amazon Echo Test, keinerlei WLAN Verbindungsabbrüche oder Aussetzer. Aufgestellt wurde das Echo ca. 10 Meter vom WLAN Router entfernt. Zwischen Echo und WLAN Router befand sich ein Wandschrank, samt dahinterliegender Betonwand. Auch in „schwierigen Ecken“, wo wir mit dem Smartphone sehr schlechten WLAN Empfang hatten, bekam das Echo keine Probleme. Dies bestätigen auch zahlreiche Amazon Kundenbewertungen. Unterbrechungen, bei der Wiedergabe von Radiosendern, kamen nur zwei mal vor. Dies war allerdings auf die schlechte Qualität des Radiosenders zurückzuführen.

 

Weitere Funktionen

Das Amazon Echo bietet im Test viele weitere Funktionen. Per Sprachbefehl kann der Wecker oder der Sleep Timer gestellt werden. Wir können Alexa nach dem Wetter und der aktuellen Verkehrslage abfragen. Haben wir in unserem Zuhause Smart-Home eingerichtet, so können wir über Alexa die Heizung und die Beleuchtung regeln. Nach dem Aufstehen, fragen wir nach den neusten Nachrichten und lassen uns mit einem Witz aufheitern. Über unseren persönlichen Kalender lassen wir uns die heutigen Termine vorlesen. Wann das nächste Bundesligaspiel von Borussia Dortmund stattfindet, beantwortet uns Alexa ebenso, wie auch die Frage, wer denn Albert Einstein war.

Trotz all den tollen Features, gibt es noch einiges an Verbesserungsbedarf bei allgemeinen Anfragen. Amazon hat sich als Suchmaschine Bing zum Partner genommen. Hierdurch werden viele Anfragen meist gar nicht beantwortet. Ein „Alexa, wer wurde 1998 Weltmeister“, wird mit einem „Entschuldigung, das weiß ich leider nicht“ abgewiesen. Hier ist Apples Siri deutlich weiter. Allerdings listet uns Siri auch nur Suchergebnisse aus der Google Suchmaschine. Sprachassistenten stecken noch in den Kinderschuhen. Hier wird in Zukunft noch viel geschehen.

 

Skills

Das Amazon Echo kann, mit sogenannten „Skills“, um weitere Funktionen erweitert werden. Skills sind Programme, die mittels der Alexa App oder per Sprachbefehl installiert werden können. In den USA ist Amazon Echo bereits seit 2015 erhältlich. Entsprechend ist der „Skill Markt“ dort bereits erheblich weiter voran geschritten. In Deutschland sind aber auch bereits einige nützliche Apps erhältlich. Mit dem Skill der Deutschen Bahn, kann beispielsweise angefragt werden wann die nächste Bahn von Punkt A nach Punkt B fährt. Per Chefkoch App lassen sich Kochrezepte vorlesen. Per „Abfallkalender“ Skill können wir uns vorlesen lassen wann die nächste Bio Tonne raus muss. In der Skill Bibliothek sind auch viele unnütze Apps vorhanden. Hier müsste Amazon aussortieren. Dank Nutzerwertungen können Skill jedoch sortiert, und die besten Skills hervorgehoben werden.

 

Häufig gestellte Fragen zum Amazon Echo

Wie funktioniert Amazon Echo?

Alexa ist ein Cloud basierter Sprachassistent, der per Spracheingabe verschiedene Befehle ausführen kann. Dazu zählen Dinge wie: Musik und Internetradiosender abspielen, das Wetter, die Verkehrslage und Nachrichten abrufen, Fragen beantworten, Witze erzählen und vieles mehr. Mit dem Aktivierungswort „Alexa“, wird das Echo aktiviert (LED-Ring leuchtet blau) und hört dem Nutzer zu. Die gestellte Anfrage wird über das Internet auf den Amazon Cloud-Servern verarbeitet und rasch umgesetzt. Das bedeutet, dass im Amazon Echo kein eigener Speicher verbaut ist. Die Reaktionszeit für das Erkennen und Ausführen eines Befehls, liegt meist zwischen 1 bis 3 Sekunden.

 

Was kann ich damit alles machen?

Der Hauptanwendungszweck für die Meisten Nutzer dürfte die Wiedergabe von Musik sein. Hierin ist das Amazon Echo im Test ein wahrer Meister. Zusammen mit dem Amazon Music Unlimited Abo, ist das Echo ein unschlagbar gutes Duo. Die verfügbare Anzahl an 40 Millionen Titeln, ist überwältigend. Hier sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Radiostreams und Podcasts runden das Programm ab. Folgendes ist mit dem Amazon Echo möglich:

  • Musik, Radiosender, Podcasts, Hörbücher und mehr anhören
  • Eigene MP3s auf die Amazon Cloud hochladen und von überall abrufen
  • Aktuelle Nachrichten vorlesen lassen
  • Wetterdienst
  • Verkehrsdienst
  • Das Kinoprogramm abfragen
  • Nach dem nächsten Feiertag fragen
  • Abfragen welcher Tag an einem bestimmten Datum ist
  • Uhrzeit in verschiedenen Zeitzonen abfragen
  • Viele weitere Fragen
  • Mit Smart Home Licht und Heizung steuern
  • Witze erzählen lassen
  • Wecker, Timer und Sleep-Timer Funktion
  • Bei Amazon einkaufen
  • Lieblingsteams festlegen und Sportnachrichten abrufen
  • Kalender und To Do Listen anlegen
  • Bluetooth Geräte koppeln (Wiedergabe per Bluetooth Kopfhörer, Lautsprecher, Stereo Anlage)

Dies sind nur einige der Funktionen, die wir in den letzten 7 Tagen entdecken konnten. Per Skills kann Alexa noch um viele weitere Features erweitert werden.

 

Hat das Echo einen integrierten Akku und ist portabel nutzbar?

Nein, das Echo besitzt keinen integrierten Akku. Im Auslieferungszustand kann es nur per Netzteil betrieben werden. Allerdings ist 3rd Party Zubehör wie Smatree verfügbar, womit es möglich wird, das Echo transportabel per Akkubetrieb zu nutzen. Die Akkulaufzeit beläuft sich mit dem Smatree im Schnitt auf 4 bis 8 Stunden, je nach Häufigkeit der Verwendung und Wiedergabelautstärke. In Zukunft plant Amazon auch eine Echo Version mit Akku. Bis dieser in Deutschland erhältlich sein wird, soll laut Amazon noch einiges an Zeit vergehen. 

 

Privatsphäre – werde ich von der NSA/CIA überwacht?

Die ersten Stunden mit dem Echo vermitteln ein mulmiges Gefühl. Zwar hat man nichts zu verbergen, doch möchte man auch nicht permanent das Gefühl haben, abgehört zu werden. Wir lassen immer mehr Geräte in unser Heim und unsere Privatsphäre und vertrauen den Herstellern, das sie diese nicht verletzen. Die Vergangenheit hat uns hier eines besseren belehrt. Die Enthüllungen Snowdens rund um den NSA Skandal waren gar nicht lange her, da gab es bereits den nächsten Abhörskandal durch die CIA. Webcams die uns unbemerkt filmen, Flatscreen TV Geräte mit heimlich verbauten Mikrofonen. Smartphones mit „immer aktiv“ Sprachassistenten wie Siri. Nirgends scheint man vor der Spionagetechnik sicher zu sein.

Hier muss jeder individuell entscheiden, ob und wie er seine Privatsphäre schützen möchte und kann. Bei all der berechtigten Paranoia, muss man sich allerdings auch die Frage stellen, welchen Nutzen die Geheimdienste aus diesen unvorstellbar großen Datenmengen ziehen könnten. Wenn täglich Millionen von Menschen rund um die Uhr abgehört werden sollten, würden eben so viele Menschen benötigt werden, um alles gesprochene auswerten zu können. Wenn wir tatsächlich rund um die Uhr abgehört werden sollten, sind hier vermutlich intelligente Algorithmen am Werke, welche spezielle Schlüsselwörter erkennen und eine Warnmeldung an die Geheimdienste ausgeben. Es ist aktuell alles ein großes Rätselraten.

Auch dem Echo misstrauen viele Menschen. Überall im Netz wird die selbe Frage gestellt, ob denn das Amazon Echo durch NSA, CIA und Co. abgehört wird. Eine konkrete Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Laut offiziellen Angaben durch Amazon, hört das Gerät nur dann zu, wenn es per „Alexa“ Sprachbefehl aktiviert wird. In dieser Zeitspanne werden alle gesprochenen Daten an Amazon übermittelt. Alle gespeicherten Sprachdaten können per App oder Kontakt zum Kundendienst, vollständig gelöscht werden. Zuletzt wurde das Thema Datenweitergabe durch ein Video auf YouTube aufgeheizt, in dem einige Nutzer das Echo fragen, ob denn Amazon die Daten an die CIA weitergibt. Auf die Frage hin, schaltet sich das Echo immer wieder ab.

Uns hat das mulmige Gefühl jedoch nach einigen Stunden der Nutzung verlassen, und wir haben uns schnell an den Komfort des Echo gewöhnt. Vermutlich werden unsere Daten durch Firmen eher zur Gewinnmaximierung durch Werbung genutzt, als zur totalen Kontrolle jedes Individuums auf diesem Planeten. Wer bei heiklen politischen Themen wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte einfach den Stecker ziehen. Wir vertrauen darauf, das kein Mini Akku verbaut ist, der das Mikrofon noch mit Strom versorgt 🙂

 

Fazit im Amazon Echo Test

Wir haben uns das Amazon Echo ohne jegliche Erwartungen als Testgerät bestellt. Nach dem ausgiebigen Test über 7 Tage, haben wir uns jedoch schnell dazu entschlossen, das Gerät zu behalten. Das Amazon Echo kann uns durch die Bequemlichkeit der Spracheingabe voll und ganz überzeugen. Hier und da werden zwar einige Anfragen nicht richtig verstanden. Doch im großen und ganzen überwiegt die positive Erfahrung deutlich. Das Einrichten ist ein Kinderspiel und die Verarbeitung sehr hochwertig.

Auch als Internetradio und Musik Streaming Gerät kann das Echo überzeugen. Einzig DAB+ suchen wir vergebens. Da die meisten Radiosender allerdings auch einen Online Stream anbieten, ist dieses Manko zu verkraften. An die Sprachsteuerung gewöhnt man sich erstaunlich schnell. So entfällt das Suchen nach der Fernbedienung vollständig. Einen vollwertigen Ersatz für ein hochwertiges Internetradio wie das Hama DIR3600 MBT bietet Alexa zwar nicht ganz. Hierfür fehlen Anschlüsse wie USB, Line-Out oder ein Anschluss für Kopfhörer. Bluetooth Kopfhörer können allerdings problemlos gekoppelt werden. Auch das Abspielen eigener MP3 Titel über UPnP und dem Heimnetzwerk ist aktuell nicht möglich. Per Music Unlimited Abo können eigene MP3 Titel jedoch auf die Cloud hochgeladen und von überall aus abgerufen werden. Trotz allem macht das Amazon Echo im Test enorm viel Spaß. Sprachassistenten gehört die Zukunft. Zu einem Preis von 179,99 Euro, bietet das Gerät reichlich viele Funktionen und einen ordentlichen Klang. Besonders die Bedienung per Spracheingabe, ist ein deutlicher Fortschritt zur altmodischen Fernbedienung.

Die Möglichkeiten sind gigantisch. Täglich lernt man neue Dinge. Die Skill Bibliothek wächst stetig. Alexa lernt permanent hinzu und passt sich dem Nutzer an. Die kontinuierliche Weiterentwicklung verspricht viel für die Zukunft. Nach einer Woche intensivem Testen, konnten wir das Potential nicht annähernd ausschöpfen. Fazit: Wir empfehlen das Amazon Echo uneingeschränkt weiter.

8.9 Testergebnis
Genialer Sprachassistent mit Internetradio, Amazon Music, Spotify und zahlreichen anderen Funktionen

Das Amazon Echo überrascht uns im Test mit einer kinderleichten Bedienung per Spracheingabe. Es erkennt den Großteil der Sprachbefehle auf Anhieb und ist das ideale Gerät für Küche und Wohnzimmer. Dank Amazon Music Support und Bluetooth Streaming sind die Möglichkeiten gewaltig. Das Echo ist ein intuitives Gerät das lange Zeit viel Freude bereitet. Dank Skills lässt es sich schier unendlich erweitern.

Klangqualität
8.6
Design & Verarbeitung
8.9
Funktionsvielfalt
8.9
Preis-Leistungs-Verhältnis
9.2
PROS
  • Toller Sprachassistent mit Internetradio
  • Ausgezeichneter WLAN-Empfang
  • Sehr einfache Bedienung, völlig ohne Fernbedienung
  • Amazon Music für nur 3,99 Euro monatlich
  • Mit amazon Music Auswahl aus über 40 Mio. Titeln
  • Gute Klangeigenschaften
  • Schickes und kompaktes Design
  • Bluetooth Streaming
CONS
  • Kein DAB+ / UKW
  • Kein USB-Port
  • Kein UPnP
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